Der viel verwendete Begriff des FORMATS stellt im Kern folgende Frage:

Wie wird das Publikum involviert?

"Neue Formate!"

Der Ausdruck „Neues Format“ wird in der Szenografie häufig verwendet, wie ein vielversprechender Modebegriff. Dabei wird latent die Kurzform von „Sendeformat“ aus den Bereichen Rundfunk und Fernsehen verwendet: als bestimmter Typ von Sendung.

 

Tatsächlich braucht die Szenografie den Begriff „Format“ als Bezeichnung eines Verhältnisses zwischen Sender & Empfänger:

Es bezeichnet die geplanten Rahmenbedingungen des szenografischen Spieles.

Wir haben 5 Variablen im Format erkannt:

 

Raumeinheit 

In welcher Raumform findet die Erfahrung statt?

 

Zeiteinheit 

Wie lange dauert die Erfahrung?

 

Medium 

Wir erfolgt die Inhaltsvermittlung?

 

Publikumsmenge 

Wieviele Menschen machen die Erfahrung gleichzeitig?

 

Publikumsaktivität 

Was macht das Publikum?

 

Im Projektalltag lassen sich diese

fünf Variablen zu der folgenden

Frage komprimieren: Wie wird

das Publikum involviert?

Für eine Tübinger Tagung der Museologie hatten wir das beigefügte Papier eingereicht:

Die Format-Analyse, ein Beitrag zur Definition und zur Vergleichbarkeit von Formaten.

Jean-Louis Vidière Ésèpe © 2017 | Sitemap